Schützt Gott vor Meinungsfreiheit!

So oder so ähnlich könnte der Schlachtruf der Stadtwerke in Dortmund gelautet haben, als man die deutsche Buskampagne abwies. Solche Buskampagnen funktionieren nach dem inzwischen berühmten britischen Vorbild, der Atheist Bus Campaign in halb Europa ganz gut, auch die deutsche hat viel schneller als geplant viel mehr Spenden bekommen, als geplant. Das Problem ist eher, Busse zu finden, auf denen man „werben“ kann.

Dieses Problem hat selbstverständlich nicht, wer den allmächtige Gott auf seiner Seite hat. Deshalb darf auf den Bussen eben jener Dortmunder Stadtwerke auch der Slogan „Keine Sorge: Es gibt Gott. Also: Schönen Tag!“ geworben werden, während Slogans wie „Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott. Ein erfülltes Leben braucht keinen Glauben“ als „glaubensverachtend“ abgelehnt wurden. Es berichtet sapere aude

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