ORF hetzt gegen Kärnten

Kärnten und Österreich, das ist eine problematische Beziehung. Die Österreicher sehen Kärnten gerne als rückständigen, demokratisch unterentwickelten, von nationalistischem Gedankengut durchzogenen und keinerlei Berührungsängste zu Nazi-Glorifizierung aufweisenden Landstrich im Süden, der viele schöne Seen hat. Die Kärntner sehen Österreich als Besatzungsmacht die das eigene Volk hasst und mit dem Slowenen, der Kärnten gerne umvolken möchte, gemeinsame Sache macht.

Eine Speerspitze im Kampf Österreichs gegen Kärnten stellt dabei der auch in Kärnten zu empfangende Österreichische Rundfunk dar. Unmittelbar nach dem Fall der Kärntner Sonne spotteten die ORF-Angestellten Christoph Grissemann und Dirk Stermann über das Land und die trauernden Menschen. Doch Spott ist nicht genug!

Der sogenannte „Kulturmontag“ berichtete auf volksverhetzerische Art und Weise über die geplante Ausstellung über den gefallenen Kärntner Landeshauptmann Dr. Jörg Haider. BZÖ-Generalsekretär Martin Strutz und BZÖ-Kärnten-Chef Uwe Scheuch stellen sich schützend vor ihr Land:

Strutz: „Allein die Frage ‚woran krankt die Kärntner Seele‘ ist eine inakzeptable Beleidigung aller Kärntnerinnen und Kärntner und bewusst manipulativ. In alter Manier wurde die ‚Nazikeule‘ geschwungen und mit nicht nachvollziehbaren Argumenten Kärnten ins rechte Eck gestellt.“

Und Scheuch plant schon den Gegenschlag:

„Nach dem gestrigen Kulturmontag auf ORF müsste man sich als Kärntner ernsthaft überlegen, die Bezahlung der GIS-Gebühren zu bestreiken. Eine derart niveaulose und verallgemeinernde Beschimpfung Kärntens hat im Programm eines Senders, der per Gesetzt zu Ausgewogenheit und Objektivität verpflichtet wäre, nichts zu suchen.“

Der ORF sei „jetzt offenbar nicht nur wirtschaftlich, sondern auch journalistisch am Ende“, so Scheuch. Weiter schreibt er: „Klagenfurt ist nicht nationalsozialistisch kontaminiert. Kärnten ist nicht peinlich. Und die Kärntner Seele ist auch nicht krank.“ Ebenso wie Strutz fordert auch Scheuch eine „Entschuldigung“ von Generaldirektor Wrabetz und „Konsequenzen für die Verantwortlichen dieses Beitrags“.

Doch SPÖ-Wrabetz wird sich nicht entschuldigen. Für die Verantwortlichen wird es keine Konsequenzen geben, so wie es schon für Stermann und Grissemann keine Konsequenzen gab, als sie ein ganzes Land in seiner Trauer verspotteten. Denn die ORF-Berichterstattung ist Teil einer versuchten Erpressung des Kärntner Volkes – Unterwerft euch Österreich, verlasst den Kärntner Weg und dient SPÖ und ÖVP in Demut, sonst machen wir euch fertig!
Doch wie schon die Hoffnung, Kärnten nach dem Tod Jörg Haiders heimholen zu können, wird auch dieses Bestreben vergeblich sein. Denn die Kärntner sind ein stolzes und starkes Volk. Mit der versuchten Kolonialisierung wird Österreich sein schönstes Bundesland nur weiter von sich weg treiben, bis die Haiders Vision vom Freistaat Kärnten auch ohne den Visionär Wirklichkeit wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.