Negativ-Kampagne gegen Kärnten geht weiter

Das einzige Bundesland Österreichs dass keinen SPÖVP-Landeshauptmann hat, hat es in einem traditionell zwischen diesen beiden Parteien aufgeteilten Land selbstverständlich schwer. Als politisch andersdenkende werden die Kärntner_innen verspottet und diskriminiert. Selbst den Gebietsansprüchen Sloweniens steht man in Wien offen gegebenüber.

Die Hypo Alpe Adria befand sich seit 2008 zu 67 % im Besitz der Bayrischen Landesbank, 20 % hielt die GraWe und nur 12 % das Land Kärnten. Dennoch soll letzteres an allen Vorgängen alleinige die Hauptschuld tragen, behaupten die Hetzer aus Wien. Sicherlich, der Schaden wurde vor dem Verkauf angerichtet, der selbst wiederum ein Schaden für die Bayrische LB ist, und von zwei Staatsanwaltschaften (München und der SoKo Hypo in Österreich) unterssucht wird. Aber dass kann kein Argument sein, denn auch andere Banken haben Probleme und da geht es um höhere Summen!

Wie der beliebte Volkstribun und Quell des Wissens und der Wahrheit, Uwe Scheuch senior, in einer Presseaussendung betont, sei die ÖVP mit ihren starken Verbindungen und Abhängigkeiten zu den Großbanken, eben bei „1,75 Milliarden Euro für die Raiffeisen Bank, 1,2 Milliarden Euro
für die Erste Bank, 1 Milliarde Euro für die Volksbanken und 1,2 Milliarden Euro für die Kommunalkredit“ verzweifelt auf der Suche nach einem Ablenkungsmanöver. Zwar wurde dieses Geld als Hilfe wegen der Finanzkrise, und nicht wegen Unfähigkeit ausbezahlt, und die Hypo Alpe Adria erhielt aus dem Bankenrettungspaket auch schon 900 Millionen Euro. Aber musste nicht auch die Kommunalkredit von Ministerin Schmied verstaatlicht werden? Hat sich irgendjemand darüber aufgeregt, als die SPÖ ihre BAWAG versenkte?

Ok, die Geschäfte die zur Verstaatlichung der Kommunalkredit führten wurden zwar nach der Amtszeit von BM Schmied getätigt, und die BAWAG war wochenlang das Thema der Innenpolitik, obwohl sie gar kein Geld bekam, sondern nur Staatshaftungen übernommen wurde, aber es bleibt die Verstaatlichung der Kommunalkredit, und dass bei der BAWAG gierige Manager schuld waren (und verurteilt wurden), wie es auch bei der Hypo der Fall ist.

Das eine oder andere volkszersetzende Element könnte nun argumentieren, dass man schlecht Managern dafür die Schuld geben kann, dass sie die Befehle der Landespolitik, die andauernd in die Hypo hienregierte, solange es ging, exekutierten. Auch stimmt es, dass immer Vertreter des Landes im Aufsichtsrat vertreten waren. Aber auch wenn die Kärntner nicht „so neger“ sind, wie alle behaupten, so kann man doch nicht von Mitglieder einer Landesregierung erwarten, die Konsequenzen ihrer Handlungen abschätzen zu können, oder zu verstehen, was sie gerade tun, oder auch nur zu das Bewußtsein davon zu haben, dass man nicht versteht was man tut. Denn dann könnte man Gerhard Dörfler gleich absetzten und wegen Amtsmissbrauchs verurteilen.

Und das würde zwar den Diktaturen in Wien und Brüssel gefallen, aber die Kärntner Bevölkerung steht wie ein Mann hinter dem BZÖ, und würde sich dies sicherlich nicht gefallen lassen. Deshalb sollten sie sich schnell zurückziehen und demütig einsehen, dass alle anderen nur nicht Kärnten schuld sind, und dass nur durch das BZÖ Kärnten so gut aus der von anderen verschuldetten Sache aussteigt. Denn wenn die Negativ-Kampagne weitergeht, wird der Freistaat Kärnten doch einmal Realität werden, und was das für Österreich bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen…

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