45 Jahre sind nicht genug

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) wird 45. Aus diesem Anlass gibt es am 10. Dezember ein Symposium zu „Forschung und Vermittlung zur Geschichte des Nationalsozialismus„. Ebenfalls ab diesem Datum wird das Buch „Bewahren Erforschen Vermitteln“ verfügbar sein (das Vorwort der wissenschaftlichen Leiterin des DÖW Brigitte Bailer ist hier online verfügbar).

Das DÖW betreibt aber nicht nur historische Forschung und Vermittlung der Ergebnisse an ein möglichst großes Publikum. Gerade das Projekt Rechtsextremismus, in dem das DÖW aktuelle Entwicklungen am rechten Rand beobachtet und dokumentiert, hat es in der öffentlichen Wahrnehmung verankert. Durch die Ergebnisse dieser Arbeit rechtfertigt das Dokumentationsarchiv diese (leider) nach wie vor von selbst. Sei es die FPÖ, sei es die NVP, seien es zahlreiche kleine rechte Splittergruppen, die vor allem durch erstgenannte Partei beängstigend nahe an die zentralen Stellen der Republik kommen. Das DÖW hat mehr als genug zu tun.

Seit 1983 wird diese Arbeit von einer Stiftung finanziert, die gemeinsam von der Republik Österreich, der Stadt Wien und dem Verein DÖW getragen wird. Unterstützen kann man das DÖW durch eine Mitgliedschaft im Förderverein.
(foto:rothi01)

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