Monat: Juli 2008

Die Unsterblichkeit der Seele unschlüssig begründet

„Was von uns bleibt – Über die Unsterblichkeit der Seele“ von Mathias Schreiber Verwendete Ausgabe: Deutsche Verlags-Anstalt 2008, 1. Auflage Im März 2008 erschien bei der Deutschen Verlags-Anstalt (DVA) das Buch „Was von uns bleibt: Über die Unsterblichkeit der Seele“, geschrieben von Spiegel-Journalist Mathias Schreiber. Großartig Staub aufgewirbelt dürfte das Buch nicht haben. Googelt man

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Schlainig – Versuch eines Resümees

Mein Ziel, über jeden Tag der Internationalen Sommerakademie des ÖSFK zu schreiben, habe ich nicht erreicht. Zu anstrengend war das Programm, zu mangelhaft meine Konzentration. Tag 5 und 6 musste ich leider schuldig bleiben. Hier aber der Versuch, ein kleines, persönliches Resümee über die 25. Sommerakademie (die dritte, an der ich teilnahm) zu ziehen:

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Internationale Sommerkademie Schlaining: 9. Juli 2008

Den ersten Vortrag des Tages mit dem Titel „Nation-Building als Strategie der Konfliktbearbeitung“ den Cluadia Derichs (Universität Hildesheim) hielt, habe ich leider versäumt. Den zweiten Vortrag hielt Rainer Tetzlaff von der Universität Bremen zum Thema „Failing States in Afrika: interne und externe Ursachen für Staatsversagen und Perspektiven für dessen Überwindung“. Zu Beginn verwies er darauf

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Internationale Sommerkademie Schlaining: 8. Juli 2008

Ueli Mäder von der Universität Basel eröffnete den zweiten vollen Tag der Sommerakademie mit seinem Vortrag zum Thema „Globale soziale Ungleichheit versus Verteilungsgerechtigkeit. Zur Interdependenz von Armut und Krieg“. Zunächst gab er eine kurze Definition von Ungleichheit: Wenn Gesellschaften dauerhaft unterschiedlich über wichtige Güter (zB Anerkennung, uvm, vlg. Bourdie) verfügen. Beispielsweise erwirtschaften die 20 %

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Internationale Sommerkademie Schlaining: 7. Juli 2008

Der erste Vortrag des Tages war von Peter Lock (EART Hamburg) der über die „Parameter von Kriegen im 21. Jahrhundert oder die Unübersichtlichkeit sozialer Ordnungen unter Bedingungen von Schattenglobalisierung und neoliberalem Chaos“ sprach. Er stellte gleich zu Beginn klar, dass er keinen großen Bogen spannen, sondern einzelne Punkte anreißen wolle. Der Parameter der Kriege des

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Angst und Courage

Kurz nach Bekanntwerden des Endes der Großen Koalition trat SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal an die Öffentlichkeit, und erklärte, die SPÖ werde nun im Parlament einen Antrag auf Abschaffung der Studiengebühren einbringen, und der würde wohl mit Stimmen der Grünen und der FPÖ durchgehen. Stunden später richtete Josef Broukal erneut an die Öffentlichkeit, und musste dieser mitteilen,

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Regierung Gusenbauer

Im Jänner 2007 wurde Alfred Gusenbauer unter lautem Protest der eigenen Partei, vor allem der Jugend, zum 11. Bundeskanzler der Zweiten Republik angelobt. Dem war ein, für die nach dem überraschenden 1. Platz euphorische SPÖ enttäuschendes Koalitionsabkommen, durch das die SPÖ nach 7 Jahren wieder den Bundeskanzler stellte, aber viele Wahlversprechen brechen und alle „wichtigen“

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Internationale Sommerkademie Schlaining: 6. Juli 2008

Am heutigen Abend wurde die 25. Internationale Sommerakademie des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung in der Burg Schlaining eröffnet. Nach drei leider zu lang gehaltenen Begrüßungen durch Veranstalter und Politik hielt Dieter Senghaas, Professor für Friendens-, Konflikt- und Entwicklungsforschung am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien der Universität Bremen den Festvortrag „Wege aus der

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Wer fürchtet sich vor Hans Dichand?

Hans Dichand, 84 Jahre alt, ist nun, glaubt man einigen kritischen bis hysterischen Stimmen, in seiner neuen Funktion als SPÖ-Chefideologe auch Schattenkanzler der Republik. Denn gegen Dichand könne man keine Politik machen, zu groß sei seine Macht. Es war ja auch seine Freundschaft zum „sehr geehrten Herausgeber“, die im Streit um den SPÖ-Vorsitz ein immer

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Neuwahlen?

Höre Volk, vernimm die Kunde, Neuwahlen sind in aller Munde. Dabei sieht es für die SPÖ, die mit der Einsetzung des „geschäftsführenden“ Parteivorsitzenden Faymann und ihrem, inzwischen abgeschwächten, Schwenk in der Parteilinie zum Thema „Europäische Union“ die aktuelle Debatte quasi begründet hat, erschreckend schlecht aus. Diese Woche veröffentlichten die „Kleine Zeitung“ und „News“ von einander

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