Dies besagt zumindest das Ergebnis der letzte Umfrage auf Feuerhaken.org. Auf die Frage “Ist Pornografie sexistisch, und sollte deshalb verboten werden?” antwortete die absolute Mehrheit von 69 Stimmen (54 %) mit “Nein zu beidem”. Auf Platz zwei reihte sich mit 48 Stimmen (38 %) die Antwort “Sexistisch ja, Verbot nein”, gefolgt von “Ja zu beidem” mit 6 Stimmen (5 %) und knapp dahinter auf dem letzten Platz “Sexistisch nicht, aber Verbot aus anderen Gründen” mit 5 Stimmen (3 %). Die aktuelle Umfrage wurde von diversen Postings auf derstandard.at bzw. Facebook-Seiten/Gruppen inspiriert – soll die FPÖ verboten werden?
“Seit einiger Zeit bemühe ich mich auf Feuerhaken.org um geschlechtergerechte Sprache (vulgo “gendern”). Das ist…”, lautete meine letzte Umfrage in der Sidebar. Von 79 abgegeben Stimmen, ging die relative Mehrheit von 32 Stimmen (41 %) an “…gut so.” Die Gegenposition “…schlecht so” erhielt lediglich 9 Stimmen (11 %). Zählt man diese allerdings mit den 27 Stimmen (34 %) für “…störend” zusammen, ergibt sich eine knappe relative Mehrheit gegen das “Gendern”. Letztlich erhielt noch die Option “… mir egal” 11 Stimmen (14 %). Nachdem es relativ knapp ist, und mich nicht eine erdrückende Mehrheit als Trottel heißt, weil ich die Existenz von Frauen in den Sprachgebracuh einfliesen lasse, werde ich keine Konsequenzen aus diesem Ergebnis ziehen. :-)
Das ist mehr oder weniger die Kurzfassung meiner Umfrage “Wird der SPÖ-Vorsitzende Ende 2010 Werner Faymann heißen?”. Die relative Mehrheit der Stimmen (37 Stimmen, 41 %) ist dabei der Meinung, das Werner Faymann vor Ablauf des Jahres 2010 gehen wird müssen. 34 % (31 Stimmen) gingen an “Hängt ganz von den Ergebnissen in Wien u. d. Stmk. ab.”, 16 % (15 Stimmen) meinten, Faymann bleibt, weil es keine Alternative zu ihm gibt und immerhin 9 % (8 Stimmen) sagen, Faymann bleibt, weil er seine Sache gut macht.
Mein Umfrage “Wird die deutsche Piratenpartei in den Bundestag einziehen?” wurde genau 100 Mal beantwortet.1 Die überwältigende Mehrheit von 70 Stimmen/% glaubt nicht an einen Einzug der Piraten in den Bundestag, 36 Stimmen/% glauben aber zumindest an einen Achtungserfolg, 34 Stimmen/% dagegen sagen, dass die Piraten unter der Wahrnehmungsschwelle bleiben werden. Die restlichen 30 Stimmen/% glauben an den Einzug, 22 Stimmen/% meinen dass es sich knapp ausgeht, 8 Stimmen/% gingen an die Option “Ja, locker”. Wer recht hatte, erfahren wir heute…
- Was mir sehr gefällt, da 100 eine schöne Zahl ist, und ich mich freue, wenn schöne Zahlen entstehen. Außerdem sind dadurch absolute Zahlen und Prozentangaben ident. ↩
So zumindest das Ergebnis meiner vollkommen ernst gemeinten und von euch vollkommen ernst genommenen Umfrage. Rudas erhielt die relative Mehrheit von ~ 22 % (25 Stimmen) knapp vor dem Größten Finanzminister aller Zeiten, Josef Pröll, der ~ 21 % (24 Stimmen) erzielte. Mit etwas Abstand folgen der aktuelle Kanzler, Werner Faymann mit ~ 18 % (21 Stimmen) knapp gefolgt von HC Strache mit ~ 17 % (19 Stimmen). Im zweistelligen Prozentbereich findet sich dann noch Stefan Petzner mit ~ 14 % (16 Stimmen), der Rest folgt abgeschlagen. Claudia Haider mit ~ 3 % (4 Stimmen), Wolfgang Schüssel mit ~ 3 % (3 Stimmen), Eva Glawischnig mit ~ 2 % (2 Stimmen) und KHG mit 1 % (1 Stimme) werden, wenn es nach meinen Lesern geht, zukünftig sicher nicht an der Spitze der Regierung stehen. Josef Bucher1 erhielt gar keine Stimme, was, dank eines Fehlers des WP-Polls-Plugins dazu führt, das er bei -1 % hält.

Fotos: SPÖ/Zinner, Wikimedia Commons
- Das ist der Obmann des BZÖ auf Bundesebene ↩
Ein klares demokratisches Votum hat ergeben, dass der Laizist und Atheist ketzerische satansanbeterische Sünder Niko Alm in die Hölle kommen wird.
Von 138 abgegebenen Stimmen entfielen 43 (~ 31 %) auf “Ja, so wie ich, und wir werden dort eine Menge Spaß haben”, 33 (~ 24 %) auf “Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit”, 6 (~ 4 %) auf “Ja, und ich wink ihm dann von oben zu” und 5 (~ 4 %) auf das schlichte “Ja”. Insgesamt fielen damit 87 Stimmen (~ 63 %) der Stimmen auf eine höllische Antwort.
Die Gruppe der solidarischen Gotteslästerer gab 36 Stimmen (~ 26 %) für “Es gibt keinen Gott und daher auch keine Hölle” ab. Von den Gläubigen wurden 9 Stimmen (~ 7 %) an “Vielleicht ist Gott barmherzig, und er bruzelt nur lange im Fegefeuer” vergeben sowie 6 (~ 4 %) an “Das weiß nur Gott der Herr, ich aber werde für ihn beten”.
Diese, wie der Betroffene selbst schreibt, berechtigte Frage stelle ich seit kurzem in der Sidebar meines Blogs. Es wurde kritisiert, dass die Antwortmöglichkeit “Nein” fehlt. Auch der Vorschlag “ja, ich winke dir dann von oben” schein im Nachhinein betrachtet eine bedauerliche Lücke darzustellen. Nun, die Antwortmöglichkeit “Nein” erscheint mir sinnlos, irgendwie wie die Antwort “Ja” auf die Frage, ob eine Kuh mit doppelter Lichtgeschwindigkeit laufen kann. Allerdings fehlen tatsächlich einige Antworten für die Gläubigen. Diese wurden nun nachgetragen. Ich hoffe, noch rechtzeitig. Beschwerden, dass dies den Ausgang der Abstimmung verzerren könnte (oä) bitte ins Abendgebet einschließen (oder kommentieren oder so, hilft aber weniger, den meine Macht ist beschränkt).
Sebastian vermisste, ebenfalls zurecht, die Möglichkeit diese Umfrage zu kommentieren bzw. diskutieren. Dies soll nun hier geschehen, dazu habe ich seinen im “About” versteckten Kommentar dort entfernt und gebe ihn hier wieder (ich hoffe diese Vorgangsweise ist ok):
Ich möcht kurz deine Umfrage (@nikoalm in die Hölle?) kommentieren, leider kann man das nicht bei der Umfrage selbst, fühl dich also frei, den Kommentar wieder zu löschen, weil er hier ja nicht hinpasst. (Ich bin nicht böse. :))
Unabhängig davon, ob man jetzt gläubig ist, oder nicht (ich zähl mich zu den Agnostiker/innen): Das Himmel/Hölle-Konzept passt nicht wirklich in die Lehre des Christentums. Das ist ein Schmafu, den irgendwer irgendwann zurecht interpretiert hat. Nimmt mans genau, müsste der “Jesus ist barmherzig, egal ob Freund oder Feind”-Grundsatz gelten. Glaubt man der Bibel, hat er ja sogar das Ohr, das einer seiner Jünger/innen einem der Wächter, die in festgenommen haben, abgeschlagen hat, wieder “angeklebt”. Und der Wächter hat in dem Moment sicher nicht gerade gebetet oder so.
Insofern wär eine weitere Antwortmöglichkeit nett: “Die Hölle gibts nicht, Gott wird ihm seine Sünden vergeben und wir werden uns alle spätestens beim nächsten BarCamp im Himmel wieder treffen.”Aber es geht ja gerade darum, alles überspitzt zu formulieren. Also was mach ich mir überhaupt den Aufwand, das zu erklären. :D
Dazu kann ich nur sagen, dass das eine ketzerische Aussage gegen Gott (weil du ihm unterstellst, er wüsste nicht was er sagte, als er die Bibel diktiert hat), den Heiligen Vater (weil du unterstellst, das er sich in seinem Wissen um die Hölle irre) und die heilige Mutter Kirche (weil du so tust, als würdest du und nicht sie die einzig wahre Bibelauslegung kennen) ist. Du wirst schmoren.
Übrigens, hier noch mal einige Dinge die er dafür tut, von Gott dem Allmächtigen nicht geliebt zu werden:
supernature.at | buskampagne.at | laizismus.at
Hier die Auswertung meiner Umfrage wen meine geneigte Leserschaft bei der EU-Parlamentswahl am kommenden Sonntag, 7. Juni, wählen wird. Die Umfrage lief genau ein Monat, von 1. Mai 09 bis 1. Juni 09. Es wurden 312 Stimmen abgegeben.
Für Kenner des politischen Teils der österreichischen Web 2.0 Szene wenig überraschend, errangen die Grünen die relative Mehrheit von 97 Stimmen (~31 %). Dahinter folgt (ohne dass ich eingegriffen hätte) die SPÖ mit Respektabstand – 45 Stimmen (~14 %). Auf Platz drei die FPÖ mit 31 Stimmen (~10%) hauchdünn vor den JuLis die 30 Stimmen (~10 %) bekommen haben. Knapp dahinter die ÖVP mit 28 Stimmen (~ 9 %) gefolgt von HP Martin mit 27 Stimmen (~ 9 %). Verhältnismäßig klein ist die Gruppe der Nichtwähler mit 17 Stimmen (~ 5 %) geblieben. Kleiner als die Gruppe der Nichtwähler ist das BZÖ mit 16 Stimmen (~ 5 %) geblieben, aber immerhin größer als die KPÖ mit 13 Stimmen (~ 4 %). Die restlichen 8 Stimmen (~ 3 %) entfiehlen auf die Option ungültig zu wählen.
Wer noch nicht sicher ist, wen er wählen soll, kann sich ja mal meine Wahlempfehlung durchlesen. Oder wer lieber Grün wählt, dem lege ich die Empfehlung von Helge und Gerald ans Herz.
Ok, der Titel ist vielleicht etwas zu verkürzt formuliert, aber im wesentlichen ist dass das Ergebnis der Umfrage “Sollte ich auf Feuerhaken “gendern” (Binnen-I und Co)?” – die Mehrheit, der ich mich anschließe, lehnt es ab. Im Detail: Die meisten User wählten “Nein, stört nur beim Lesen” (35.0%, 32 Stimmen), mit einigem Abstand gefolgt vom gänzlich ander klingenden “Ja, unbedingt.” (24.0%, 22 Stimmen). Drittstärkste Antwort war “Bei Gott, nur nicht der politischen Korrektheit beugen!” (18.0%, 16 Stimmen) vor “Ja, das Fehlen gerechter Sprache stört mich schon” (12.0%, 11 Stimmen). Die wenigsten Stimmen erhielt “Ist mir egal” (11.0%, 10 Stimmen). Insgesamt wurden 91 Stimmen abgegeben, die knappe absolute Mehrheit von 48 Stimmen (53 %) stimmte gegen “Gender”, bei 33 Stimmen (36 %) dafür und 10 Stimmen (11 %) Enthaltung. Ich werden daher weiterhin auf die politisch korrekte Schreibweise verzichten, aber wie die EU möglichst geschlechtsneutrale Wörter verwenden.
Das ist nicht nur mein Wunsch, sondern auch der des Groteils meiner an Umfragen teilnehmenden Leser. Die Auswertung der Umfrage “Sollen Staat und Religion scharf getrennt werden (Laizismus)?” ergab bei insgesamt 120 abgegebenen Stimmen ein deutliches Votum von 96 Stimmen (80 %) für die schlichte Antwort “Ja, unbedingt!”. Insgesamt 14 Stimmen (12 %) sprachen sich dagegen aus, davon entfielen 8 Stimmen (7 %) auf die Antwort “Nein, die Religion ist ein wichtiges moralisches Gewicht.” und 6 Stimmen (5 %) auf hoffentlich nicht ernst gemeinte Antwort “Nein, Dollfuß’s katholischer Ständestaat ist das Ideal”. Jeweils 5 Stimmen (4 %) gingen an die weniger anspruchsvollen Alternativen “Naja, wenn es niemand weh tut.” und “So wie es ist, passt es.” Die Option, die Trennung an die Religiösität der Bürger zu binden (“Nicht wenn viele Staatsbürger religiös sind”) wurde von niemandem gewählt.
Wegen dieses Ergebnisses gehe ich davon aus, dass die meisten meiner Leser die Laizismus-Initiative bereits unterstützten. Sollte das jemand noch nicht tun, ist er hiermit gebeten, dies nachzuholen.
Der Gründer der Initaitive, Nico Alm, wurde letztens von Grazer Journalismusstudenten für ihre Radiosendung/ihren Podcast “AufSTRICH” und vom Monatsmagazin Datum interviewt (die aktuelle Ausgabe ist leider noch nicht online). Darin erklärt er unter anderem, dass 16.000 Unterstützungserklärungen sein Ziel seien. Das sind zwei Promille der österreichischen Bevölkerung, soviel wie man braucht, um eine Religionsgemeinschaft zu gründen.