Erneutes Re-Design
Es ist noch nicht lange her, dass ich Feuerhaken ein neues Aussehen verpasst habe, ich weiß. Aber als ich heute via Basic Thinking auf das Checkmate-Theme gestoßen bin, war es um mich geschehen. Ich finde, es handelt sich nochmals um eine deutliche Verbesserung. Nun ist mir auch die Integration von Twitter mittels Twitter-Tools gelungen. Außerdem experimentiere ich weiter mit Werbung. Neben dem einen Amazon-Partnerlink in der Sidebar habe ich einen Banner im Footer hinzugefügt. Auch probiere ich Google-Adsense als “Sponsor” der Suchmaschine aus. Falls das zuviel ist, bitte beschweren. Wie ich überhaupt stark darauf baue, Rückmeldungen zu bekommen, wenn es sich in irgendeinem Fall eurer Meinung nach um eine Verschlechterung bzw. einen Fehler handelt. Lob wird aber auch angenommen.
Hoffspace - David Hasselhoffs Social Network
August 18, 2008 by Thomas
Gehört zu Andersartig
David Hasselhoff hat sein eigenes social network gegründet - das berichtet die futurezone:
Das wäre an sich keine Nachricht, schließlich gründet heutzutage jeder Kleintierfutterfabrikant seinen eigenen Facebook-Klon. Aber bei demjenigen, der sich da von Rupert Murdochs MySpace trennt, um seinen eigenen Laden aufzumachen, handelt es sich immerhin um IHN, den menschlichen Sidekick des intelligenten Computerautos KITT aus der TV-Serie “Knight Rider” und langjährigen Schwimmhelfer von Pamela Anderson: David Hasselhoff.
Vollkommen richtige Argumentation: Es ist David Hasselhoff. Geil! Hab mir gleich ein Profil zugelegt, an dem ich, zugegeben, noch arbeiten muss…
Ein weiteres Wahlblog
Seit letzter Woche ist auch das Nachrichtenmagazin “Profil” im Geschäft es Wahlkampfbloggens. Mit einer originelle, für das Magazin werbewirksamen aber mit kaum Aufwand verbundenen Art und Weise - man lässt Politiker selbst schreiben. Für das “Profil Wahlblog 08” schreiben Doris Bures, Laura Rudas, Andreas Schieder, Silvia Fuhrmann, Maria Fekter, Eva Glawischnig, Christoph Chorherr, Peter Pilz, H.C. Strache, Harald Vilimsky, Andreas Mölzer und Heide Schmidt. Ob die anderen wahlwerbenden Parteien nicht mitschreiben konnten oder wollten, weiß ich nicht.
Das System des Blogs ist mir nicht ganz klar. Wenn ich zB auf Laura Rudas klicke, sehe ich nur ihren letzten Eintrag vom 16.8., den vorangegangenen von 13.8. finde ich nur über den Umweg der aktuellen Kommentare. Aber vielleicht übersehe ich etwas.
Jedenfalls scheint die Politik (in Wahlkampfzeiten) halbwegs im Web 2.0 angekommen zu sein, wenn auch nur mit eingeschränktem Verständnis und wenig sozialer Kompetenz.
Jörg Haider geht auf Wien los
Die Anzeichen haben sich in letzter Zeit verdichtet, und trotzdem hätte ich viel darauf gewettet, das Jörg Haider einfach nur mit der Aufmerksamkeit spielt, es genießt gebeten zu werden, und dann doch jemand anders vorschickt. Aber Neuwal scheint gute Quellen gehabt zu haben, als sie bereits Anfang August über das schrieben, was nun fix ist - Jörg Haider ist der Spitzenkandidat des BZÖ für die kommenden Nationalratswahlen.
Es handelt sich dabei aber doch um eine sehr eigene Form der Spitzenkandidatur, schließlich will Haider erst gar nicht in den Nationalrat einziehen. Dies ist auch der Punkt, auf den sich die anderen Parteien einschießen. In einer Aussendung der Grünen meinte Bundesparteisekräter Lockl etwa:
“Die Haider-Kandidatur ist eine plumpe Mogelpackung, eine Pflanzerei der WählerInnen.
Und für die FPÖ lies Generalsekretär Kickl erwartungsgemäß kein gutes Wort über den ehemaligen Chef fallen:
Das einzige Original, das Haider noch glaubhaft für sich in Anspruch nehmen könne, sei das Original-”Bin da, bin wieder weg”. Hierauf halte er das Copyright, erklärte Kickl.
Ich vermute, dass die FPÖ auch weitere auf einen “Wir kümmern uns nicht um unbedeutende regionale Splitterparteien, und das tun die Wähler auch nicht”-Kurs setzen wird, zumindest solange Haider ihr in den Umfragen nicht deutlich zusetzt. Das könnte aber bald der Fall sein, schließlich startet Haider außerhalb Kärntens von einem sehr niedrigem Level. Und auch wenn seine besten Zeiten vorbei sind, könnte er doch deutlich mehr Anziehungskraft als Peter Westenthaler entwickeln. Wer weiß wie viele Haider-Fans es in den restlichen Bundesländern noch gibt, die sich sogar darüber freuen, ihn wieder wählen zu können?
Sollte Haider nicht als Schatten seiner selbst bis zum Schluss um den Einzug des BZÖ ins Parlament bangen müssen, ist wohl ein beinharter Wahlkrieg im Dritten Lager zu erwarten. Dabei hat sich die Ausgangslage der FPÖ unerwartet stark verschlechtert. Nicht nur, dass ihr auf der einen Flanke bloße Protestwähler ohne ausgeprägtes nationales Gedankengut abhanden kommen (Dinkhauser), hat sie auch innerhalb kurzer Zeit zwei “Waffen” im Tiefschlagkampf gegen Haider verloren. Einerseits den Mann, dem kein Niveau zu tief ist, und der mit guten Kontakten in den rechtsextremen Bereich Unappetitliches aus der Vergangenheit zu Tage fördern könnte - Ewald Stadler. Andererseits einen wichtigen Politiker in dem Bundesland, in dem man Haider am meisten schaden kann - Karl-Heinz Klement. Der sorgt dafür, dass die FPÖ Kärnten als reine Chaotentruppe dasteht und darum bangen muss, ob sie mit ihrer Liste überhaupt auf die Stimmzettel kommt. Außerdem hat sich Jörg Haider allem Anschein nach die Unterstützung der Tageszeitung “Österreich” gesichert, während die FPÖ bei weitem nicht mehr die klare Nummer eins der “Krone” ist.
Andererseits ist die FPÖ eine etablierte Marke, und wie Ewald Stadler einst feststellte, hat sich Jörg Haider geirrt, als er glaubte, seine Marke sei stärker, als die (damals) beschädigte FPÖ. Auch halte ich es für zweifelhaft, dass Zeitungen wirklich große Wählerbewegungen auslösen können. Sie können wahrscheinlich “nur” Themen setzten, und die Überzeugungsarbeit obliegt dann vielfach erst wieder den Parteien bzw. Spitzenkandidaten. Außerdem hat die FPÖ dank Werner Faymann die Trumpfkarte des “ausgegrenzt werdens”, die schon in den 1990er Jahren gut funktioniert hat. Und dass die Finanzsituation des BZÖ viel, aber nicht gut ist, darf auch nicht vergessen werden.
Das sieht man vielleicht gerade auch an der Homepage des BZÖ, die bereits am 10. August offline war, und nun wieder erreichbar ist. Entgegen meiner Erwartung, geschürt durch die lange Off-Time, gab es keine erkennbaren Veränderungen außer dem Ersetzen von Bündnisobmann Westenthaler durch Bündnisobmann Haider.
Zuletzt sollte man bedenken, das Haiders “Spitzenkandidatur” durchaus auch ein letztes Aufbäumen einer gescheiterten Existenz sein könnte, die niemanden mehr hat, den sie vorschicken kann.
Trotzdem finde ich es spannender und besser, wenn FPÖ und BZÖ aufeinander hinhauen, anstatt auf “die Ausländer”.
Der Standard gehört wieder ganz Oscar Bronner
August 13, 2008 by Thomas
Gehört zu Andersartig
Wie derstandard.at eben meldete, hat Gründer Oscar Bronner über seine Bronner Online AG die den 49 % Anteil der vom Süddeutschen Verlag gehalten wurde, zurückgekauft.
Die neuen Eigentümer des STANDARD werden sein: Bronner Online AG 49 Prozent, Bronner Familien Privatstiftung 41 Prozent, Oscar Bronner 10 Prozent
Nachtrag: Es ist wohl sinnvoll, auch einen Artikel von außen zu bringen: Die Presse
“Neue Politik” - die neue Jugendbewegung der SPÖ?
Max Kossatz (Twitter) hat anscheinend das neue, noch im Aufbau befindliche Jugendportal der SPÖ entdeckt. Für jungepolitik.at braucht man Zugangsdaten, die ich leider nicht habe. Auch einen YouTube-Account gibt es. Das von Max Kossatz verlinkte Video wurde inzwischen auf privat gestellt, aber ein kurzes Werbevideo steht im Moment online. In dem nicht mehr zugänglichen Video wurde deutlich, dass es sich um ein Jugendportal handeln dürfte, da ausschließlich junge Menschen mit Antworten auf die Frage “Was ist neue Politik” zu Wort kamen (eine Antwort lautete etwa “Werner Faymann”).
Ich bin gespannt, ob es sich bloß um eine Informationsseite handelt, ober ob es neben Campa ein weiterer Versuch ist, ein parteipolitisches social network zu starten. Vielleicht im Gegensatz zu Campa auch offen (zu Campa muss man eingeladen werden, bzw. sich registrieren und warten, ob einen bestehende Mitglieder freischalten)?
Wie die SPÖ-Parteizeitung Krone berichtet, scheint der Begriff mit der Jugendsprecherin der SPÖ, Laura Rudas, in Verbindung zu stehen. Es scheint, “neue Politik” soll das (oder ein) Motto des (zumindest Jugend-)Wahlkampfes werden.
Ein lustiges Detail am Rande ist, dass es von 1969-1970 unter dieser Bezeichnung eine Zeitschrift der KPÖ gab, siehe Wikipedia.
Was wird sich im Nationalrat tun?
Eine kurze, und wohl unvollständige Übersicht darüber, wer seinen Platz im Nationalrat räumen muss, und wer neu einziehen könnte, bringt derstandard.at unter dem Titel “Sesselrücken nach der Wahl: Wer kommt? Wer geht?”.
Österreich, Vilimsky, Haider und Homosex
Als ich heute morgen mein Frühstück kaufte, fiel mein Blick auf die Ausgabe der Tageszeitung “Österreich” die auf der Titelseite groß stehen hat: “Brutalste Attacke aller Zeiten: Strache: Sex-Angriff auf Haider” Untertitel: “FPÖ dreht durch und wirft ihm ‘Homosex’ vor”. Man beruft sich dabei auf diese Aussendung von FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky. “Österreich” versucht das ganze aufzublasen, schließlich ist es nicht das erste mal, dass Vilimisky eine zweideutige Aussendung in Richtung sexuelle Orientierung der BZÖ-Mitglieder loslässt. Die wichtigsten Passagen:
Der schwer in die Jahre gekommene Jörg
Haider vergnügt sich im Tollhaus nicht nur mit Knaben, sondern läßt
wieder einmal seine Püppchen tanzen.
Neben Petzner und Grosz ist Stadler somit offenbar einer der
letzten, die Jörg Haider die Stange halten, so heute der
Generalssekretär der FPÖ, NAbg. Harald Vilimsky.
Als “Pater Ewald” könne Stadler künftig unter Haiders
Mannen zumindest den Moralapostel mimen und dieser Gruppe seine
Absolution mit Bußgürtel und Geißel erteilen.
In seiner Reaktion auf die Berichterstattung betont Vilimsky, dass er “keinem der genannten Politiker Homosexualität vorwirft.” Er kündigt rechtliche Schritte an, und wundert sich, “warum laut Fellner vermeintliche Homosexualität ein Problem darstellen soll.”? Ich mich auch. Ohne Klement und eben Stadler, ist der Ton in Sachen “Homosexualität” in der FPÖ wesentlich ruhiger.
Nicht so in “Österreich”. In seiner Kolumne “Das sagt Österreich“, online als “Blog” bezeichnet, schreibt Wolfgang Fellner himself folgendes:
Was die FPÖ gestern – öffentlich über die APA – aufgeführt hat, ist der Tiefpunkt dieses Wahlkampfs gleich zu Beginn. Einen Politiker, der seine Kandidatur bekannt gibt, im Stil der Nazi-SS Homosexualität vorzuwerfen (ohne dafür den leisesten Beweis zu haben), ist letztklassig – und gehört eigentlich (frei nach Westenthaler) mit 9 Monaten Gefängnis bestraft.
Haiders angebliche Homo-Neigungen wurden dutzendfach recherchiert, es gibt keinen einzigen Beweis – der Vorwurf stimmt nicht.
Ja spinnt der? Wo wäre das Problem? Ernsthaft, das ist einer der seltenen Momente die den Vater von Werner Faymann Hans Dichand gut aussehen lassen.
Auf oder im Blog?
August 3, 2008 by Thomas
Gehört zu Andersartig
Eine Frage, die mich quält - ist es korrekt “X hat auf ihrem Blog” oder “X hat in ihrem Blog” zu schreiben?
Haider Spitzenkandidat des BZÖ?
Laut Neuwal hat Peter Westenthal laut Ö1-Mittagsjournal laut APA angekündigt, das Jörg Haider Spitzenkandidat und Obmann des BZÖ würde. Für meinen Geschmack zuviele “laut”. Auch liest sich die APA-Meldung ganz anders. Ich seh’s ähnlich wie Haider laut APA - Obmann vielleicht, aber Spitzenkandidat, ne, das tut er sich nicht an. Viel zu gefährlich, sich endgültig zu beschädigen, und in Kärnten als Verräter dazustehen…
Update: Neuwal hat den Blobeintrag nun geändert, weshalb ich auf den Tweet verlinke.
Wissen belastet dagegen hat eigenen Quellen zufolge die Bestätigung das Ewald Stadler Spitzenkandidat des BZÖ wird. Wenn das stimmt, Gnade uns Gott…





