<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Feuerhaken.org &#187; Aktionsgemeinschaft</title>
	<atom:link href="http://feuerhaken.org/tag/aktionsgemeinschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://feuerhaken.org</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 18:11:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Zur ÖH-Wahl 2011: Mein VSStÖ</title>
		<link>http://feuerhaken.org/zu-oeh-wahl-2011-mein-vsstoe/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zu-oeh-wahl-2011-mein-vsstoe</link>
		<comments>http://feuerhaken.org/zu-oeh-wahl-2011-mein-vsstoe/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 May 2011 12:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Export]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsgemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Fachschaftsliste]]></category>
		<category><![CDATA[Fachschaftslisten]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[GRAS]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologie]]></category>
		<category><![CDATA[KPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[KSV]]></category>
		<category><![CDATA[ÖH]]></category>
		<category><![CDATA[ÖH-Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[ÖH-Wahl 2011]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[RFS]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Uni Graz]]></category>
		<category><![CDATA[VSStÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://feuerhaken.org/?p=5987</guid>
		<description><![CDATA[In 10 Tagen beginnt die 3tägige ÖH-Wahl 2011, und plötzlich stehen die Fraktionen im Rampenlicht. So auch der SPÖ-nahe Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ), bei dem ich seit 2009 Mitglied bin. Warum bin ich beim VSStÖ aktiv? Diese Frage ist nicht &#8230; <a href="http://feuerhaken.org/zu-oeh-wahl-2011-mein-vsstoe/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In 10 Tagen beginnt die 3tägige ÖH-Wahl 2011, und plötzlich stehen die Fraktionen im Rampenlicht. So auch der SPÖ-nahe Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ),  bei dem ich seit 2009 Mitglied bin. Warum bin ich beim VSStÖ aktiv? Diese Frage ist nicht ganz so schlimm wie &#8220;Warum bin ich bei der SPÖ?&#8221;, verdient aber trotzdem Aufmerksamkeit und Gedanken. </strong></p>
<p>Entscheident war der Zufall. Als ich Ende 2006 entschieden hatte, es mit hochschulpolitischer Aktivität zu versuchen, reagierte nur der VSStÖ Graz auf meine Kontaktaufnahme, GRAS (Grüne) und KSV (KPÖ) nicht. So kam es, dass ich ihm ÖH-Wahlkampf 2007 vom VSStÖ &#8220;verheizt&#8221; (und gleichzeitig von seiner damaligen Ideologielosigkeit abgeschreckt) wurde. Das reichte, um mich erst einmal vom Verband zu entfernen. Doch ganz riss der Kontakt nicht ab, und je näher die ÖH-Wahl 2009 kam, desto näher kam ich wieder dem VSStÖ. Nach moderatem Einsatz im Wahlkampf wurde ich für den VSStÖ auf der ÖH Uni Graz, wo der Verband erstmals seit langem wieder in der Exekutive vertreten ist (in einer Koalition mit GRAS und Aktionsgemeinschaft (ÖVP)), Sachbearbeiter im Sozialreferat. Und auch gleich Mitglied des VSStÖ. </p>
<p>Das zur Geschichte. Natürlich hätte ich jederzeit aufhören oder die Fraktion wechseln können. Der Zufall von 2006 war ein Wink, nicht mehr. Meine politische Sozialisation war eine sozialdemokratische, das spielt, bei aller Selbstreflexion, eine nicht zu unterschätzende Rolle. Nachdem ich voll in den VSStÖ integriert war, was erst im Laufe des Jahres 2009 passierte, trug ich lange brave meine &#8220;Fraktionsscheuklappen&#8221;, so dass sich die Frage, ob ich bei der richtigen Fraktion bin, gar nicht stellte. Ich wusste ja, &#8220;wir&#8221; sind die Guten, der Rest ist im besten Fall unfähig. </p>
<p><strong>Menschen statt Fraktionen</strong><br />
Mit der Zeit aber saßen die Scheuklappen locker, und mein politischer Ehrgeiz verflog. Ich redete nicht mehr mit anderen ÖH-Fraktionen, sondern mit Menschen. Das macht einen großen Unterschied. Faszinierend ist, wie oft die Gesprächssituation dadurch für das Gegenüber völlig unverständlich oder verwirrend wird. Das ist ein erschreckendes Symptom des Paralleluniversums, dass die ÖH Uni Graz (vermutlich auch jede andere ÖH, aber ich kenne eben nur die eine) bildet. Inzwischen bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich es nicht mehr aushalte, Menschen nach Fraktionen zu unterscheiden. Gesprächssituationen in denen das passiert (und man rutscht nur allzu leicht in dieses Verhaltensmuster), gibt es häufig, und jedes dieser Gespräche führt mich ein Stück weiter von &#8220;der ÖH&#8221; weg. </p>
<p>Mit der größeren Distanz und ohne die Scheuklappen war mir aber auch klar, dass der VSStÖ keineswegs makellose Arbeit leistet, und dass die anderen Fraktionen keineswegs Zusammenschlüsse von unfähigen oder bösartigen Menschen sind. Zumindest nicht alle. Und weil ich trotz allem ein politischer Mensch bin, stellt sich dadurch die Frage &#8220;Warum VSStÖ?&#8221; erneut. </p>
<p><strong>Warum VSStÖ?</strong><br />
Ein Ausschlussverfahren schafft Abhilfe. In Graz gibt es an aktiven Fraktionen die Aktionsgemeinschaft, die GRAS, den KSV, den VSStÖ, die Fachschaftsliste (FLUG), <del datetime="2011-05-14T10:59:26+00:00">die NSDA</del> den RFS und die Veritas (eine mit den libertären JuLis verbundene Liste). Scheide ich ganz grob ideologisch aus, fallen Rechtsaußen (RFS), bürgerlich/reaktionär (Aktionsgemeinschaft, GRAS), neoliberal/libertär (Veritas) und vollkommen beliebig (Fachschaftsliste) weg. Legt man bei den verbliebenen Fraktionen den &#8220;Demokratie ist gut, Stalin schlecht&#8221;-Filter an, bleibt nur mehr der VSStÖ übrig. </p>
<p>Der VSStÖ hat ohne Zweifel Schwächen und ideologischen Ungereimtheiten. Aber der kleinste gemeinsame Nenner, der aus dem Verband eine Fraktion macht, ist der für mich entscheidende Schwerpunkt. Wenn der VSStÖ im Wahlkampf sagt &#8220;Wir sind die einzige Fraktion, die Politik und Service verbindet&#8221;, dann ist das auch so gemeint. Der VSStÖ wird den gesellschaftspolitischen Zielen, für die etwa die GRAS die ÖH instrumentalisiert, nie etwas in den Weg legen, er teilt sie ja in der Regel. Aber die Mitglieder des VSStÖ sind meist eher in der tatsächlichen ÖH-Arbeit &#8211; Beratung, Broschüren erstellen, Studierende informieren, mit der Uni verhandeln, die interne Organisation der ÖH am Laufen halten, etc. &#8211; tätig. Weil das der erste und eigentliche Zweck der ÖH ist. </p>
<p>Wenn der VSStÖ im Wahlkampf sagt &#8220;Wir setzten unseren Schwerpunkt auf Soziales, und das schon lange&#8221;, dann stimmt das. Ohne den VSStÖ hätte es z.B. an der ÖH Uni Graz keine Erhöhung des Sozialtopfes (eine Notfallunterstützung für Studierende) und keine Ausweitung des BezieherInnenkreises gegeben. Das ist etwas das mir wirklich sehr am Herzen lag und auf das ich sehr stolz bin. Ich bin im Sozialreferat für den Sozialtopf zuständig, und kenne daher die Menschen, die allen Klischees von jungen Familien oder AlleinerzieherInnen in Not entsprechen, die ich andernfalls hätte wegschicken müssen. Deren absolut begründete Ansuchen ich andernfalls hätte ablehnen müssen. Weil das Geld verbraucht wäre. Oder die Richtlinien veraltet, zu restriktiv oder einfach idiotisch gestaltet sind. Dass dies nicht der Fall ist, dass sich das geändert hat, ist ein Verdienst des VSStÖ Graz. Und deshalb bin ich beim VSStÖ. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://feuerhaken.org/zu-oeh-wahl-2011-mein-vsstoe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hochschulpolitische Zugangsbeschränkungen</title>
		<link>http://feuerhaken.org/hochschulpolitische-zugangsbeschraenkungen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=hochschulpolitische-zugangsbeschraenkungen</link>
		<comments>http://feuerhaken.org/hochschulpolitische-zugangsbeschraenkungen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 13:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Export]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsgemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[GRAS]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologie]]></category>
		<category><![CDATA[ÖH]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Selektion]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Unipolitik]]></category>
		<category><![CDATA[VSStÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangsbeschränkungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://feuerhaken.org/?p=4987</guid>
		<description><![CDATA[Die Österreichische HochschülerInnenschaft ist ein geeignetes Sprungbrett in die zweite und dritte Reihe der „großen“ Politik. Selten werden die Mitglieder der Aktionsgemeinschaft (ÖVP), der GRAS (Grüne) oder des VSStÖ (SPÖ) für eine Spitzenposition in Frage kommen... <a href="http://feuerhaken.org/hochschulpolitische-zugangsbeschraenkungen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Österreichische HochschülerInnenschaft ist ein geeignetes Sprungbrett in die zweite und dritte Reihe der „großen“ Politik. Selten werden die Mitglieder der Aktionsgemeinschaft (ÖVP), der GRAS (Grüne) oder des VSStÖ (SPÖ) für eine Spitzenposition in Frage kommen, dafür werden sie als Fachkräfte in Büros, Klubs und Ministerien geschätzt und eingesetzt. Und der Politikkindergarten der ÖH bereitet durchaus gut auf geheime Absprache, Seilschaften, Doppeldeutigkeiten, Intrigen, Manipulationen, etc. im weiteren politischen Leben vor.</p>
<p>Aber – das betrifft nur einen kleinen Teil der ÖH.  Die Universitätsvertretungen und die Bundesvertretung, die ihre irrelevante Gesellschaftspolitik betreiben (wenn GRAS/VSStÖ regieren), sich demütig in den Dienst der Universität stellen (Fachschaften) oder überhaupt nichts machen (Aktionsgemeinschaft), um es mit den jeweils in Opposition befindlichen Fraktionen zu sagen. Der Großteil der ÖH, die Studienvertretungen, leistet, wenn die politischen Fraktionen ihn lassen, wichtige Arbeit die den Leuten keine Jobs und keine politischen Karrieren bringt, aber Erfahrungen und Kontakte. <span id="more-4987"></span></p>
<p>Das soll kein Vorwurf sein. Das Engagement in der ÖH ist wichtig aber unbedankt und kaum entlohnt. Man ist kaum gegen Willkür und Racheaktionen von Universitätsangehörigen, gegen die man die Studierenden vertreten soll, geschützt.  Man muss sich als Unabhängige_r allzu oft mit Fraktionen herumschlagen, die einen vereinnahmen oder verdrängen wollen. Man bekommt für die Arbeit ein paar freie Wahlfachstunden und Toleranzsemester für die Beihilfen, die freilich durch die Kürzungen bei der Familienbeihilfe wieder ein wenig entwertet wurden. Eine kleine Aufwandsentschädigung, die sofern man nicht komplett auf der faulen Haut liegt, in keiner Weise einer adäquaten Entlohnung auch nur nahe kommt, gibt es für die meisten Funktionen auch. Aber dadurch wird die ÖH-Tätigkeit in den meisten Fällen nur zum finanzielle Nullsummenspiel, da man einige Ausgaben hat, die nicht aus dem ÖH-Budget gedeckt werden können, für das es durchaus strenge Richtlinien gibt.</p>
<p><strong>ÖH-Tätigkeit kostet Zeit und Geld</strong></p>
<p>Kurz zusammengefasst – ÖH-Tätigkeit kostet Zeit und Geld (oder bringt zumindest keines), die von staatlicher Seite vorgesehene Kompensation ist inadäquat und neben dem Gefühl etwas sinnvolles getan zu haben, sind die Netzwerke die man findet und Erfahrungen die man macht der größte „Lohn“. Für die einen der Anfang einer politischen Karriere, für die anderen der Beginn einer Universitätslaufbahn und für wieder andere wichtige Erfahrungen und Punkte die sich im Lebenslauf gut machen.</p>
<p>Das scheint irgendwie fair zu sein. Ist es aber nicht. Man muss es sich leisten können, darauf zu warten, dass die Netzwerke und Erfahrungen Früchte tragen. Egal wie engagiert und kompetent man ist, egal wie viel man für die Studierenden erreichen könnte, egal wie gut man verhandeln kann, etc. – man muss sich ein Engagement in der ÖH leisten können. Studierende aus sozial schwachen Schichten, Studierende die arbeiten müssen um ihr Studium zu finanzieren, haben das Nachsehen.</p>
<p>Wenn sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten engagieren, stoßen sie oft auf Ablehnung und Kritik. „Der macht die Arbeit nur wegen dem Geld“, „Die ist viel zu selten da“, „Ich bin viel öfter und länger da als er“, „Ich mache viel mehr als sie“, etc. Und tatsächlich – intuitiv erscheint die Situation, dass A und B genau gleich viel Aufwandsentschädigung, Toleranzsemester, Wahlfachstunden und Anerkennung bekommen obwohl A 5 Stunden in der Woche für die ÖH arbeitet, und B 15, ungerecht.</p>
<p><strong>Sozis müssen mehr machen</strong></p>
<p>Aber es ist auch ungerecht, dass A nur 5 Stunden Zeit hat. Und diese 5 Stunden in ÖH zu investieren, anstatt in Fortgehen, Cafes, Bücher, etc. ist etwas, das Anerkennung verdient, und keinesfalls Geringschätzung von B, der/die aufgrund seiner/ihrer Eltern neben den 15 ÖH-Stunden trotzdem noch Zeit für das alles hat.</p>
<p>Ich bin Mitglied des VSStÖ. Das auch deshalb, weil ich der Überzeugung bin, das unsere Ideologie verlangt, dass die VSStÖ-Mitglieder die es sich leisten können, genau diese Mehrarbeit machen sollen, damit sich auch die As dieser Unis in der ÖH engagieren, am politischen Prozess teilhaben und von den Vorteilen des Systems profitieren können, und nicht aufgrund ihrer Geburt davon ausgeschlossen sind.</p>
<p>Das mag nur ein kleiner Beitrag gegen ein großes, ungerechtes System das sich „österreichisches Bildungswesen“ nennt sein, dessen einzige Grundkonstante soziale Selektion zu sein scheint. Aber es sind diese kleinen Beiträge Einzelner, die eben einer anderen Person helfen, die gelebte Werte ausmachen, die zeigen dass das politische System nicht vollends korrupt ist und es überall gute Menschen gibt, und die vielleicht im Endeffekt durch ihre bloße Menge sogar im Großen etwas verändern können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://feuerhaken.org/hochschulpolitische-zugangsbeschraenkungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

