Links zu sein ist in. Schüler nähen sich Bilder des Mörders Che auf den Rucksack, auf T-Shirts erscheint das Symbol der massenmörderischen Sowjetunion. Von militanten Altlinken der ersten Stunde, Leuten deren Gehirn 1968 die Tätigkeit eingestellt hat (vielleicht infolge starken Drogenkonsums?) und natürlich die führenden Ideologinnen der Gegenwart, die Feministinnen, sehen diese Entwicklung zwiespältig, wird doch ihr Status als „alternativ“ und „besonders“ angegriffen und aufgelöst in der Masse der linken Individuellen. Andererseits werden sie so unverhofft berühmt und reich, bekommen Einfluss und Macht über große Teile der Jugend, die ihren Phrasen nachlaufen und mit diesen die Inhaltsleere des modernen Lebens verdecken wollen. Und hier muss man ansetzten, will man Aufklärung betreiben. Man muss das linke Dogma vom „Verstehen“ bzw. „Einfühlen“ gegen sie wenden (natürlich, der Linke meint damit man soll sich in Fremdländische einfühlen, aber bitte, was soll es bringen mir vorzustellen, ich sei ein Türkei, der seine Schwester umbringt, weil sie mit einem Österreicher geflirtet hat?) – wagen wir die Reise ins Innere des linken Gehirns:
Wenn sich der Marihuananebel lichtet, stoßen wir auf das alles bestimmende und zentrale Motiv der Linken: Verantwortungslosigkeit! Gegenüber der eigenen Kultur, unserer Gesellschaft, den Menschen und den zukünftigen Generationen. Hieraus leiten sich die zentralen Forderungen der Linken ab – wie etwa die Förderung von Abtreibung, Homosexualität und Überfremdung. Sehen wir uns diese drei beispielhaften Forderungen nun praktisch an:
Beispiel:
Die Zwillinge Hans und Peter, 24 Jahre alt, sind beide schon länger mit ihren Freundinnen, Sieglinde und Evy zusammen. Hans arbeitet als Tischler, seine Freundin Sieglinde als Friseurin. Peter studiert Ethnologie und schreibt an seiner Diplomarbeit, zumindest wenn er nicht gerade kifft, Häuser besetzt oder auf Demos ist. Evy ist in ihrem Studium der Philosophie noch nicht so weit, da sie sich sehr stark für die Grüne Partei engagiert. Hans wird Sieglinde nächstes Frühjahr heiraten, für die „Lebensabschnittspartner“ Peter und Evy kommt diese „anachronistische“ und „reaktionäre“ Form der „Zwangsmonogamie“ nicht in Frage (trotzdem fordern sie die Ehe für Schwule und Lesben), außerdem sind sie aus der Kirche ausgetreten.
A. Abtreibung, oder was Feministinnen nicht alles toll finden
Sieglinde trifft sich nach Feierabend mit Evy, die gerade aufgestanden ist, auf einen Kaffee. Sieglinde: „Ich bin schwanger.“ Evy: „Hast du dir schon eine Ärztin ausgesucht? Ich kann dir ein paar coole empfehlen. Voll chillig dort.“ Langsam beginnt Sieglinde zu verstehen: „Abtreibung!?“ „Oh, ist das deine erste? Musst nicht nervös sein, läuft ganz easy ab.“ „Aber…“ stottert Sieglinde. „Was den? Wie verhütest du den? Kondome sind doch scheiße, weil man sich auf die Männer nicht verlassen kann. Und dieses sexistische Gift von Pille das von den kapitalistischen Großkonzernen zur Unterdrückung der Frau eingesetzt wird? Niemals!“ Sieglinde geht verwirrt und verletzt nach Hause. Sie wollte mit ihrer Freundin die Freude, das neues Leben in ihr heranwächst teilen. Doch anstatt auf Freude stieß sie auf die klassisch feministisch-linke Haltung, wobei es nicht Abtreibung heißen darf sondern Schwangerschaftsunterbrechung und es äußerst frauenfeindlich ist, dass sie nicht bis ins neunte Monat erlaubt ist.
B. Überfremdung, oder wer braucht Kultur und Moral wenn er Ausländer haben kann?
Nach dem Treffen gehen Sieglinde und Evy in verschiedene Richtungen den Park entlang. Im Park strauchelt eine junge Frau, blutbeschmiert und mit zerrissener Kleidung verwirrt umher. Nehmen wir nun zwei Fälle an: Im ersten geht sie nach links und trifft Evy, im zweiten geht sie nach rechts und trifft Sieglinde.
Fall1: Die Frau fällt vor Evy auf den Boden und weint. Auf die Frage was passiert sei, antwortet sie stotternd dass sie „von einem Schwarzen vergewaltigt wurde.“ Wie wird Evy nun reagieren? „Warum betonst du seine Hautfarbe? Würdest du das auch bei einem Österreicher machen? Bist wohl rassistisch?“ Und weiter: „Außerdem – wer sagt dass nicht du in der trankskulturellen Kommunikation versagt hast und aus mangelndem Verständnis für fremde Kulturen, die uns durch ihre Zuwanderung bereichern, falsche Signale ausgesendet hast?“ Und außerdem: „Was hast du da für sexistische mainstreamtaugliche Markenkleidung an die dich auf eine Objekt reduziert? Klar dass dich die Männern dann wie einen Gegenstand behandeln!“ Nicht zu vergessen: „Eine aufgeklärte Frau des 21. Jahrhunderts lässt sich nicht einfach vergewaltigen. Du solltest dringend ein Feminismusseminar besuchen.“ Sprachs, und rollte mit den Augen. Die Widersprüche die hier auftreten sind zwar offensichtlich, Linken aber egal.
Fall2: Die Frau trifft Sieglinde, welche sie in den Arm nimmt, ihr klarmacht dass sie nun in Sicherheit ist und die Polizei und die Rettung ruft.
C. Homosexualität, oder wenn wir keine Kinder bekommen, müssen wir auch nicht an sie denken.
Während Hans und Sieglinde heiraten und Kinder bekommen, trennen sich Peter und Evy, da Peter erkennt, das man viel mehr Aufmerksamkeit bekommt, wenn man sich dafür entscheidet, schwul zu sein. Während also Hans eine Familie gründet und mit dieser Keimzelle des Staates einen Beitrag zum Gemeinwohl (und natürlich zum Generationsvertrag) leistet, entscheidet sich Peter für den typisch linken Weg des Egoismus. Wen wir diesen Weg nun als gesellschaftliches Paradigma annehmen, was die Linke ja anstrebt, erkennen wir die Geburt einer Welt in der Homosexualität nicht nur legalisiert ist, sondern sogar noch gefördert wird. Schwule und Lesben werden heiraten und Kinder adoptieren (vielleicht kommt auch ein Gesetzt das Homos erlaubt sich Kinder von Heterosexuellen auszusuchen und diese zu beanspruchen, da sie ja sonst von den Heteros, die für Nachschub sorgen können, diskriminiert werden). So werden die Kinder bereits früh auf den Weg der Homosexualität geführt, und wie der endet, weiß jeder Geschichtsbewusste, wenn er an Sparta denkt!
Mit Rücksicht auf unsere Mägen wollen wir diese Reise durch das Gruselkabinett der linken Gehirne und wovon sie träumen, beenden. Doch nehmen wir die Warnung mit, es niemals soweit kommen zu lassen, wie sie es gerne hätten!
(Bild: purpleslog)