Der erste Vortrag des Tages war von Peter Lock (EART Hamburg) der über die „Parameter von Kriegen im 21. Jahrhundert oder die Unübersichtlichkeit sozialer Ordnungen unter Bedingungen von Schattenglobalisierung und neoliberalem Chaos“ sprach.
Beim zweiten Redner des Vormittags handelte es sich um den taz-Journalisten Andreas Zumach. Er sprach über das Thema „Armut schafft Kriege – nicht immer, aber fast überall“. Zu Beginn berichtete er, bezugnehmend auf Peter Locks Westjordanland-Beispiel von einer kürzlich unternommenen Reise in dieses Gebiet. Er bekräftigte die Beschreibung und Locks, verwehrte sich dagegen, dass jeder der Israel kritisiert, sofort als Antisemit hingestellt werde, und meinte, das gerade die Menschen, die für ein Existenzrecht Israels eintreten, sich dafür einsetzten müssten, dass Israel seine Politik ändert, denn wenn es diese so wie bisher fortsetzt, wird es Israel in 20 Jahren nicht mehr geben.
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