Österreich, Vilimsky, Haider und Homosex

August 4, 2008 by Thomas  
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schlechtnajanajagutjuhuu! (Bisher keine Bewertung)
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Als ich heute morgen mein Frühstück kaufte, fiel mein Blick auf die Ausgabe der Tageszeitung “Österreich” die auf der Titelseite groß stehen hat: “Brutalste Attacke aller Zeiten: Strache: Sex-Angriff auf Haider” Untertitel: “FPÖ dreht durch und wirft ihm ‘Homosex’ vor”.  Man beruft sich dabei auf diese Aussendung von FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky. “Österreich” versucht das ganze aufzublasen, schließlich ist es nicht das erste mal, dass Vilimisky eine zweideutige Aussendung in Richtung sexuelle Orientierung der BZÖ-Mitglieder loslässt. Die wichtigsten Passagen:

Der schwer in die Jahre gekommene Jörg
Haider vergnügt sich im Tollhaus nicht nur mit Knaben, sondern läßt
wieder einmal seine Püppchen tanzen.

Neben Petzner und Grosz ist Stadler somit offenbar einer der
letzten, die Jörg Haider die Stange halten, so heute der
Generalssekretär der FPÖ, NAbg. Harald Vilimsky.

Als “Pater Ewald” könne Stadler künftig unter Haiders
Mannen zumindest den Moralapostel mimen und dieser Gruppe seine
Absolution mit Bußgürtel und Geißel erteilen.

In seiner Reaktion auf die Berichterstattung betont Vilimsky, dass er “keinem der genannten Politiker Homosexualität vorwirft.” Er kündigt rechtliche Schritte an, und wundert sich, “warum laut Fellner vermeintliche Homosexualität ein Problem darstellen soll.”? Ich mich auch. Ohne Klement und eben Stadler, ist der Ton in Sachen “Homosexualität” in der FPÖ wesentlich ruhiger.

Nicht so in “Österreich”. In seiner Kolumne “Das sagt Österreich“, online als “Blog” bezeichnet, schreibt Wolfgang Fellner himself folgendes:

Was die FPÖ gestern – öffentlich über die APA – aufgeführt hat, ist der Tiefpunkt dieses Wahlkampfs gleich zu Beginn. Einen Politiker, der seine Kandidatur bekannt gibt, im Stil der Nazi-SS Homosexualität vorzuwerfen (ohne dafür den leisesten Beweis zu haben), ist letztklassig – und gehört eigentlich (frei nach Westenthaler) mit 9 Monaten Gefängnis bestraft.

Haiders angebliche Homo-Neigungen wurden dutzendfach recherchiert, es gibt keinen einzigen Beweis – der Vorwurf stimmt nicht.

Ja spinnt der? Wo wäre das Problem? Ernsthaft, das ist einer der seltenen Momente die den Vater von Werner Faymann Hans Dichand gut aussehen lassen.

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